Wie du 5 blockierende Ängste als Führungskraft auflösen kannst

Ängste als Führungskraft
Tanja

Tanja

Tanja ist deine Mentorin für den Bereich Leadership. Mit über 10 Jahren Erfahrung als Führungskraft begleitet sie dich in deiner neuen Verantwortung von Beginn an.

Hast du als Führungskraft auch immer wieder mit Ängsten zu kämpfen?

Dann wird es Zeit, diese Ängste als Führungskraft aufzulösen.

 

Denn ich kann dir sagen: Ängste sind prinzipiell ganz normal. (Doch wir können und sollten etwas dagegen tun!)

Ich weiß, auf den ersten Blick klingt es paradox, denn gerade von uns Führungskräften erwartet man Nerven aus Stahl und endloses Selbstbewusstsein. Ängste als Führungskraft sind gar nicht so selten – jede zweite Führungsperson kämpft damit.

Bei genauerer Betrachtung ist es auch verständlich, denn:

  • Wir tragen Team- und Ergebnisverantwortung und müssen immer am Ball bleiben, um strategisch zu planen und umzusetzen.
  • Wir müssen uns beweisen, wollen vollen Einsatz zeigen und nach Außen ein gutes Bild darstellen.
  • Wir sitzen oft zwischen den Stühlen und müssen gleichzeitig hinter unserem Team stehen.

 

Das Fazit: Die Summe dieser Anforderungen wirkt wie ein unüberwindbarer Berg – das kann besagte Ängste auslösen und Selbstzweifel schüren, bei jedem von uns. Und diese reichen sogar bis in die allerhöchsten Führungsebenen. Auf Grundlage einer spannenden Umfrage über die häufigsten Ängste unter Führungskräften haben Forscher schließlich fünf Kategorien von typischen Ängsten festgelegt.

 

Diese 5 Ängste als Führungskraft schüren die häufigsten Selbstzweifel:

1 | Versagensangst

Die häufigste Angst unter Führungskräften ist es, nicht mehr die geforderte Leistung bringen zu können und im Tempo neuer Entwicklung unterzugehen. Diese Angst entsteht zum einen aus dem eigenen Erwartungsdruck und zum anderen aus dem Leistungsdruck von außen.

 

2 | Verlustangst

Wer hoch fliegt, kann tief fallen. Die Angst vor dem Scheitern und damit alles, was man sich bis jetzt erarbeitet hat zu verlieren, ist bei vielen groß und wächst sogar mit den Stufen der Karriereleiter, die sie erklimmen.

 

3 | Angst vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Viele Führungspersonen wissen, wie belastend ein anspruchsvoller Job für die Gesundheit sein kann. Mittlerweile achten daher viele auf ihre Ernährung, Bewegung und Gewohnheiten. Treten aber dennoch gesundheitliche Probleme auf, kann auch das am Selbstbewusstsein nagen. Hier kann ich dir auch unser bald startendes Mentoring-Programm GANZHEITLICH GESUND empfehlen, welches sich genau darauf spezialisiert.

 

4 | Existenzangst

Auch die Angst, die eigene Familie plötzlich nicht mehr versorgen zu können, nimmt mit dem Alter eher zu. Wer in der Hierarchie weit oben steht, dem fehlt häufig auch der Austausch mit Gleichgesinnten. Damit wächst auch die Furcht, alles zu verlieren, weiter an.

 

5 | Angst vor einer Sinnkrise

Vor allem Führungskräfte, die sich besonders stark mit ihrem Job identifizieren und plötzlich aus sicheren Gefilden gestoßen werden (Pension, Jobverlust etc.) neigen dazu, in eine Sinnkrise zu fallen und ihr Leben zu hinterfragen. Hier kannst du gerne mehr Inspiration hier finden.

 

Bist du einer dieser Ängste bereits begegnet?

Falls ja, dann wird es nun interessant:

Was kannst du also tun, wenn auch du mit diesen Ängsten immer wieder konfrontiert bist? Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen: Stelle dich ihnen bewusst! Natürlich ist das anfangs nicht sehr angenehm, aber mit den folgenden 3 Schritten schaffst du es, deine Ängste und Zweifel Schritt für Schritt loszulassen.

 

Diese 3 Schritte helfen dir dabei, deine Ängste als Führungskraft dauerhaft abzubauen:

1 | Betrachte die Angst als Ressource

Oft sehen wir unsere Ängste als etwas sehr Lästiges an, dass wir einfach loswerden wollen. Aber unsere Ängste sind auch sehr wertvoll für uns, denn sie sind ein wichtiger Fingerzeig. Meldet sich Angst bei dir, dann will sie dich darauf aufmerksam machen, dass es im innen oder außen etwas gibt, dass jetzt gesehen werden möchte. Nimm deine Angst also bewusst wahr, anstatt sie wegzuschieben.

 

2 | Erkenne, was hinter deiner Angst steckt

Jede Angst hat ihren Ursprung. Vielleicht definieren wir uns so sehr über unsere Position, dass ihr Verlust vermeintlich nicht verkraftbar ist. Oder wir glauben selbst nicht wirklich an unsere Fähigkeiten und rechnen schon mit einem Versagen. Oder wir wissen innerlich bereits, dass wir immer wieder unsere eigenen Energiegrenzen übertreten, bereits erste körperliche Anzeichen haben und dennoch weitermachen.

Die wichtigste Frage ist hier immer: Warum?

Denn durch diese Frage packst du die Angst an der Wurzel – und kannst für dich Schritte finden, mit ihr besser umzugehen oder etwas zu verändern.

 

3 | Reflektiere dich ehrlich selbst

Wenn du die Wurzel deiner Angst kennst, frage dich, was sich für dich ändern soll oder darf, damit die Angst weniger wird oder geht. Hier helfen dir spannende Reflexionsfragen, die du nur für dich machen kannst, wie zum Beispiel:

  • Wie wäre es, wenn es richtig schön wäre?
  • Was wäre anders als heute?
  • Welche Schritte braucht es dazu?
  • Wer könnte mich hierbei unterstützen?

 

Wie bereits erwähnt, erleben sich manche Führungspersonen als sehr einsam in ihrer Tätigkeit. Gerade in der Führung hilft daher auch sehr gut der Austausch mit Gleichgesinnten, um Ängsten und Zweifeln ihre Größe zu nehmen. Zusätzlich kann es dir helfen, deine innere Sicherheit zu festigen, indem du stetig dazulernst und deinen Wissensschatz erweiterst.

 

 

Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Hattest du als Führungskraft auch bereits mit diesen oder ähnlichen Ängsten zu tun?

Wie bist du damit umgegangen und konntest du sie überwinden?

Schreib mir gerne in den Kommentaren!

 

👉 Wenn du Lust hast, gemeinsam deine Ängste anzupacken, dann empfehle ich dir mein Mentoring-Programm LEADERSHIP LEAGUE.

Hier tauschst du dich mit mir und anderen Führungskräften wöchentlich aus und kannst deine Führungskenntnisse innerhalb kurzer Zeit auf eine neue Stufe heben. Jede Session ist individuell und einzigartig – so kannst du jedes Mal neuen wichtigen Input für dich mitnehmen.

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Ich freue mich, wenn du mit dabei bist!

Alles Liebe,

Tanja

 

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